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US Inflation kehrt in dieser Thanksgiving-Woche zurück!

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Seit mehreren Wochen bewegen sich die Finanzmärkte mit eingeschränkter Sicht. Grund dafür ist der jüngste US-Shutdown, der Teile der Bundesverwaltung lahmgelegt und außergewöhnliche Verzögerungen bei der Veröffentlichung zahlreicher wichtiger makroökonomischer Statistiken verursacht hat. Diese Daten, die normalerweise nach einem minutiösen Zeitplan veröffentlicht werden, bilden jedoch die analytische Grundlage sowohl für Anleger als auch für die US-Notenbank (Fed). In dieser Thanksgiving-Woche dürfte sich die Lage endlich normalisieren – mit einem lang erwarteten Nachholprozess, insbesondere bei der PCE-Inflation, dem bevorzugten Inflationsindikator der Fed.

Zu den auffälligsten Verzögerungen zählt die Serie der Non-Farm Payrolls (NFP). Der Bericht für September, ursprünglich für den 3. Oktober geplant, erschien erst am vergangenen Donnerstag. Der Bericht für November, der normalerweise Anfang Dezember veröffentlicht wird, wird erst am 16. Dezember erscheinen – also nach der Fed-Sitzung vom 10. Dezember. Diese Verzögerungen erklären sich durch die Notwendigkeit der statistischen Behörden, ihre Daten und Validierungsprozesse nach mehreren Wochen Stillstand neu aufzubauen.

Im Mittelpunkt der Marktaufmerksamkeit steht jedoch der PCE-Index (Personal Consumption Expenditures) für Oktober – ein entscheidender Wert zur Einschätzung der geldpolitischen Ausrichtung der Fed bei ihrer Sitzung am 10. Dezember. Dieser Bericht hätte Ende Oktober veröffentlicht werden sollen, gemäß dem üblichen Zeitplan des Bureau of Economic Analysis (BEA). Nun deuten mehrere übereinstimmende Quellen auf eine Veröffentlichung in dieser Woche hin, wahrscheinlich am 25. und 26. November, während die Behörden ihren revidierten Kalender finalisieren. Somit werden die Anleger in der Thanksgiving-Woche endlich Zugang zu diesen entscheidenden Zahlen erhalten.

快照

Die Unsicherheit endet jedoch nicht dort. Auch die Verbraucherpreis- (CPI) und Produzentenpreisindizes (PPI) für September und Oktober haben sich verzögert. Der Markt erwartet nun eine Veröffentlichung „Ende November bis Anfang Dezember“, damit die Behörden ihre Verteilungsprozesse anpassen können.

Einige PPI-Teilveröffentlichungen, insbesondere für September, könnten bereits am 25. November erscheinen, während die restlichen Daten schnell folgen sollten.


Dieser umfangreiche Nachholprozess erfolgt zu einem entscheidenden Zeitpunkt. Da die Fed am 10. Dezember über eine mögliche Anpassung ihrer Geldpolitik entscheidet, erhält jede Inflationszahl ein besonderes Gewicht. Die PCE-Daten werden insbesondere ein klareres Bild der Preisdynamik im Herbst liefern – und damit über den Handlungsspielraum der Zentralbank für eine mögliche Zinssenkung um 0,25 %.





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